Am 18. und 19. Juni 2026 inszenierte die Unterstufen-Theater-AG unserer Schule den Weltklassiker „Alice im Wunderland“ von Lewis Carroll.
Die Protagonistin Alice folgt einem weißen Kaninchen. Um jedoch Einlass ins Wunderland zu erhalten, muss sie zuerst knifflige Fragen über wundersame Tiere und Gestalten beantworten, was ihr gelingt. Im Wunderland angekommen trifft sie auf verschiedene Figuren, mit denen sie sich anfreundet. Eine dieser Figuren, die Grinsekatze, verschwindet. Die später auftretende Herzogin inspiriert Alice schließlich dazu, nach der Wahrheit zu suchen. Doch in ausgelassenen Gesprächen mit dem Faselhasen und dem Hutmacher wird es Alice zu bunt. Im großen Finale trifft sie auf die herrische Herzkönigin, die beim Krocketspiel schummelt und sogar eine Hinrichtung fordert. Doch im letzten Moment überleben die drei angeklagten Spielkarten. Aber am Ende entpuppt sich die Bedrohung als reine „Traumburg“ und Alice erwacht wohlbehalten, nachdem sie die Königin besiegt hat.

















Insgesamt schaffte die AG es, zusammen mit vielen Licht- und Nebeleffekten, aber auch mit Schattenbildern, eine magische Atmosphäre im Forum zu schaffen, wobei Tradition und Gegenwart harmonisch zusammengebracht werden. Auch das Publikum war sichtlich von der herausragenden schauspielerischen Leistung der Schülerinnen und Schüler begeistert, wodurch es an Applaus nicht fehlte. Nicht nur die klassische Kindergeschichte wurde auf die Bühne gebracht, sondern auch die Moral, die Carroll vermitteln möchte: Man solle immer den Mut haben, die Welt zu hinterfragen, während die eigene Fantasie keine Grenzen hat, denn „Charakter kann man nicht in Zentimetern messen“.
(Leo Israel und Daniel Winker, MSS 11)


