Erasmus+-Projekt mit norwegischer Schule

Gefahren für Mensch und Umwelt durch Mikroplastik

In der Woche vom 13.04. bis 17.04.26 durften wir am Kurfürst-Balduin-Gymnasium acht Schülerinnen und Schüler sowie deren Lehrer von unserer Partnerschule in Norwegen, der Skaun ungdomsskole in Børsa, willkommenheißen.

Die SchülerInnen aus Deutschland und Norwegen setzten sich im Rahmen eines Erasmus+-Projekts mit dem Thema Gefahren von Mikroplastik für Mensch und Umwelt auseinander und unternahmen dabei verschiedene Aktivitäten, um diese ökologisch bedeutende und aktuelle Problematik zu untersuchen.

Um an diesem Projekt teilnehmen zu dürfen, ist der Besuch der AG EuropaClub, die sich pro Schuljahr immer einem bestimmten Thema widmet, verpflichtend. Im Vorfeld der gemeinsamen Projektwoche bereiteten sich die TeilnehmerInnen daher inhaltlich auf die Thematik vor, u.a. durch die Teilnahme an einem Workshop im Mosellum in Koblenz. Die dabei erzielten Erkenntnisse flossen in einen themenspezifischen, sehr gelungenen Vortrag ein, den sie auf Englisch den norwegischen Gästen hielten.

Nach der heiß ersehnten Ankunft der Norweger am Montagabend, konnten sich die norwegischen und deutschen AustauschpartnerInnen in den Gastfamilien erst einmal in „echt“ kennenlernen.

Bei dem leider nur sehr kurzen Besuch standen zunächst am Dienstag der schulische Alltag am KuBa, der Vortrag zum Thema Mikroplastik sowie am Nachmittag eine englischsprachige Führung auf der Burg Eltz auf dem Programm.

Am Mittwoch schließlich liehen wir an der Mosel Kanus aus, um eine Paddeltour zur Winninger Insel zu unternehmen. Dort angekommen, befreiten wir die Ufer der Insel von Müll. Es ist kaum zu glauben, aber innerhalb von 30 Minuten waren vier große Müllsäcke prall gefüllt. Am Nachmittag fuhren wir nach Koblenz auf die Festung Ehrenbreitstein und genossen dort den herrlichen Ausblick auf Rhein und Mosel sowie Koblenz.

Der bei der Säuberungsaktion gesammelte Müll diente uns dann am Donnerstag als Grundlage für ein Kunstprojekt, bei dem wir durch die Gestaltung von Müll-Skulpturen ein Bewusstsein für die Notwendigkeit der Vermeidung von Müll sowie der Verwendung von nachhaltigen Verpackungsmaterialien schaffen wollten. Die Ergebnisse und Erkenntnisse dieses Projekts werden im Rahmen des Schulfestes präsentiert.

In der Woche vom 25.04.-01.05.26 weilt der EuropaClub in Børsa an unserer norwegischen Partnerschule. Auch hier werden die Teilnehmer dieses Projekts in den Gastfamilien beherbergt. Wir werden gemeinsam an dem Projekt weiterarbeiten und uns mit dem Thema Mikroplastik weiter beschäftigen; auf dem Programm steht u.a. eine Fahrt zur Insel Mausund im Atlantik, auf der wir Müll sammeln werden und dort entnommene Bodenproben auf Mikroplastik untersuchen. Der Bericht folgt…