„Arena – gut überdacht“. So lautete das Motto des diesjährigen Schülerwettbewerbs Junior.ING, welcher durch die Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz ausgeschrieben wurde. Ziel war es, unter bestimmten Rahmenbedingungen und mit vorgegebenen erlaubten Materialien das Dach einer Arena zu konstruieren. Diese Herausforderung nahmen unsere MINT-Schülerinnen und -Schüler an und ließen ihrer Kreativität freie Lauf.
Insgesamt sieben Modelle eines Arena-Daches fertigten 24 Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe in Zweier- bis Vierer-Teams im Rahmen des MINT-Wahlfaches in der Schule und Zuhause an. Bereits im Februar 2026 mussten die Modelle in der Geschäftsstelle der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz in Mainz abgegeben werden. Diese lud alle Teilnehmenden schlussendlich zur Preisverleihung am 8. Mai 2026 in die Ludwig-Eckes-Festhalle nach Nieder-Olm ein. Frau Hoffmann und Herr Bussmann begleiteten die Schülergruppen zur Preisverleihung und warteten gemeinsam gespannt auf die Siegerehrung. Insgesamt nahmen 44 Schulen mit über 300 Schülerinnen und Schülern am diesjährigen Wettbewerb teil.
Vor Ort wurden alle eingereichten Modelle der Öffentlichkeit präsentiert. Für das leibliche Wohl war während der gesamten Veranstaltung bestens gesorgt und die Live-Band „Yes we play!“ sorgte mit modernen Songs für eine besondere Stimmung.
Nach einleitenden Worten des Vorstandsvorsitzenden der Ingenieurskammer Rheinland-Pfalz Dr.-Ing. Horst Lenz und einer kurzen Video-Grußbotschaft des Bildungsministers Sven Teuber, konnte das Publikum einem spannenden Vortrag des Achterbahn-Ingenieurs Prof. em. Dr.-Ing. Matthias Rohde zum Bau von Fußballstadien folgen, der bereits weltweit an renommierten Universitäten gelehrt hat.
Abschließend wurde als Highlight der Veranstaltung die Platzierungen bekannt gegeben. Neben mehreren 4. Plätzen wurden endlich die Podiumsplätze der Alterskategorie RP-I (Klasse 1 bis 8) bekanntgegeben. Den dritten Platz belegten unsere beiden Schülerinnen Ella Reuber (8a) und Lina Braun (8c), die gemeinsam den „Regenbogen-Pavillon“ geplant und konstruiert haben. Die Jury lobte die besondere Konstruktion aus Dreiecksflächen und die geschickte Verbindung der einzelnen Holzstücke zu einer gesamten Dachfläche. Voller Stolz und Euphorie betraten Ella und Lina die Bühne und erhielten neben einer Urkunde eine Siegprämie von 100 Euro.
Im Namen der Schulgemeinschaft gratulieren wir Ella und Lina für diese herausragende Leistung. Herzliche Glückwunsch!
Auch für die anderen Schülerteams, die nicht geehrt wurden, hat sich der Ausflug nach Nieder-Olm gelohnt. Jede und jeder erhielt einen Bluetooth-Lautsprecher als Dankeschön für die eingereichten Modelle.
Wer den Junior.ING-Wettbewerb noch nicht kennt, findet hier eine Zusammenfassung:
Seit 2005 führen die Ingenieurkammern der Länder gemeinsam mit der Bundesingenieurkammer alljährlich einen Schülerwettbewerb durch. Bei dem zweistufigen Wettbewerb loben die jeweiligen Kammern den Landeswettbewerb für ihr Bundesland aus. Die Sieger des Landeswettbewerbs nehmen anschließend am Bundesentscheid und der Bundespreisverleihung in Berlin teil. Darüber hinaus vergibt die Deutsche Bahn einen Sonderpreis für ein besonders erfolgreiches Mädchenteam.
Ausgeschrieben ist der Wettbewerb in zwei Alterskategorien, in der Kategorie I bis Klasse 8 und Kategorie II ab Klasse 9. Zugelassen sind Einzel- und Gruppenarbeiten von Schülerinnen und Schülern von allgemein– und berufsbildenden Schulen. Mit durchschnittlich 6.000 Teilnehmenden gehört der Schülerwettbewerb Junior.ING zu einem der größten deutschlandweit.
Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler auf spielerische Art und Weise für Naturwissenschaft und Technik zu begeistern. Die Wettbewerbsthemen wechseln jährlich und zeigen so die Vielseitigkeit des Bauingenieurberufs. Auf diesem Weg werben die Kammern für den Ingenieurberuf, um langfristig dem Fachkräftemangel in den technischen Berufen zu begegnen. [Quelle:https://www.junioring.ingenieure.de/site/wettbewerb]





